Mittwoch, 28. November 2012

LLIB - "8 Say "thank you" a lot."

Dankbarkeit zeigen ist für beide Seiten ein Gewinn. Am schönsten ist sie, wenn sie ganz ehrlich ist. :) Also: eigentlich selbst verständlich, aber es ist gut, mal wieder daran erinnert zu werden.

Dienstag, 27. November 2012

LLIB - "7 Look people in the eye"

Ist euch mal aufgefallen, wie viele Leute das NICHT tun? Und wie befremdlich das im Gespräch wirken kann? Seit dem ich das bemerkt habe, versuche ich ganz bewusst, mit dem Menschen, mit dem ich spreche - egal ob das ein Kind, ein Erwachsener oder auch ein 'prominenter' Erwachsener ist - direkt in die Augen zu schauen. Ich konzentriere mich dann möglichst intensiv auf das Gespräch und diesen einen Menschen. Aber ich habe längst bemerkt, dass auch das nicht immer so gewertschätzt wird, wie man es sich wünscht. Wie oft unterbrechen Leute ein Gespräch mitten im Satz, weil jemand anders dazwischen platzt. Aber wie gut fühlt es sich an, wenn man spürt, dass der Gesprächspartner sich ganz auf mich einstellt. Also, Leute: tut es einfach und probiert es aus. Schau dem anderen in die Augen und sei gespannt darauf, was es da zu sehen gibt... :)

Montag, 26. November 2012

LLIB - "6 Have a firm handshake."

Das Händeschütteln ist ja eher etwas aus der Mode gekommen. Als Kind habe ich es auch regelrecht gehasst, jemandem die Hand geben zu müssen, so wie man fast alles hasst, was von einem erwartet wird. Am schlimmsten aber waren zwei Arten des Händedrucks: die schlabbrigen, die an einen kühlen, leicht feuchten Waschlappen unbekannter Herkunft erinnern und die eisenharten, bei denen man das Gesicht verzieht und die nichts mehr von Herzlichkeit an sich haben. Viele Menschen, denen man am Tag begegnet, sind einem nicht so nah, dass man sie umarmen möchte, auch wenn die Grenzen da heute tatsächlich fließender geworden sind. Letztlich entscheide ich das nach Bauchgefühl. Doch jeder, mit dem ich spreche, hat eigentlich auch einen Händedruck verdient. Warum auch nicht? Es ist ein einfaches Ritual, das für mich anzeigt: ich gehe jetzt eine Verbindung mit dir ein, lasse mich auf ein Gespräch mit dir ein, habe dich wahr genommen. Gerade in einer Zeit, in der das Fehlen genau dieser Dinge bemängelt wird, könnten wir uns doch wieder angewöhnen, da gegen zu steuern. Also ich nehme mir das vor und fange genau damit an: Statt einem einfachen "Guten Morgen!" werde ich die Kinder meiner Klasse einzeln mit Händedruck begrüßen. Mal sehen, wie das wird! Habt einen schönen Tag :)

Sonntag, 25. November 2012

LLIB - "5 Overtip breakfast waitresses."

Äh ja - frühstücken gehe ich eher selten ^^ -- aber ich denke, so ist es auch nicht gemeint. Ich sag euch mal, was ich mir dazu überlegt hab. Dann könnt ihr ja noch mal was dazu schreiben. Ich freue mich übrigens sehr über eure Kommentare bei google+ und facebook, aber schöner ist es natürlich, sie hier gesammelt zu lesen, dann haben auch die anderen Leser etwas davon ;-) Ich denke, diese Aufforderung meint, dass ich, immer wenn ich kann, großzügig sein soll. Nicht geizig und kleinkariert, knippig und erbsenzählerisch, sondern freigiebig von meinen Schätzen etwas abgeben - egal, ob die materiell oder virtuell sind. Und wenn es nun tatsächlich das Trinkgeld ist, von dem ich mehr als üblich gebe oder etwas von meinem Besitz, was ich weiter gebe, weil andere es besser gebrauchen können, das ist egal. Hin und wieder tue ich so etwas schon, vielleicht finde ich noch mehr Gelegenheiten. Und bei nächster Gelegenheit probiere ich das mit dem Trinkgeld mal aus. Habt einen schönen Abend!!

Samstag, 24. November 2012

LLIB - "4 Remember other people's birthdays."

Erwischt. Darin bin ich wirklich nicht besonders gut. Oft in der letzten Zeit war ich ganz zufrieden damit, das schnell und einfach auf facebook erledigen zu können. Passt ja auch besser in einen manchmal ordentlich voll gestopften Tagesplan. Ja, auf den ersten Blick schon, aber... seit gestern schon denke ich darüber nach, was diese Aufforderung mir so mit geben will. Viele Menschen sieht man ja nicht so oft, da wäre ein kleines persönliches Gespräch natürlich viel schöner, als nur einen Gruß da zu lassen, auf den der andere mit "Gefällt mir!" oder einem Sammeldankeschön antwortet. Es wäre doch eigentlich eine schöne Gelegenheit, den anderen mal zu fragen, wie es ihm im Moment so geht und was ihn so beschäftigt. Oder, wenn man, wie ich, kein Freund von Telefonaten ist, einen Brief zu schreiben und genau das zu fragen. Oder doch mal ein kleines Geschenk oder Blumen (wer macht das schon? Alle reden immer davon, aber WANN KRIEGT MAN SCHON MAL BLUMEN??), am liebsten selbst gepflückt und nicht an der Tankstelle gekauft :) Also, was ich denke ist: es geht darum, sich einen Moment Zeit für das Geburtstagskind zu nehmen und sich zu fragen: Was bedeutet mir dieser Mensch? Was verbindet mich mit ihm? Würde ich gerne mal wieder eine Tasse Kaffee mit ihm trinken und einfach mal eine Stunde reden? Was könnte diesem Menschen eine Freude machen, soll ich mal seinen Hund ausführen oder die Hecke schneiden oder mit dem Kind einen Ausflug machen, um einige ruhige Stunden zu gönnen? Vielleicht geht es nicht nur darum, daran zu denken (das übernimmt der Terminplaner ja auch für uns, ist eigentlich keine Kunst), sondern mit-zu-denken, wie ich jemandem zum Geburtstag ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Also schreibt eure Geburtstagskalender neu und sammelt Ideen!

Freitag, 23. November 2012

LLIB - "3 Watch a sunrise at least once a year"

Guten Morgen, ihr da draußen - also nur einmal im Jahr wäre mir zu wenig :) Allerdings ist das mit dem Sonnenaufgang ja so eine Sache: da muss erst mal der Schweinehund einen ordentlichen Tritt kriegen. Denn an einem ganz normalen Arbeitstag kriege ich vom Sonnenaufgang nur wenig mit, im Auto oder schon in der Schule nimmt man ihn ja nur so im Augenwinkel wahr. Außer, ich fahre aus irgend einem Grund über den Dickenrück, eine Erhebung hier bei uns: dann halte ich auch schon mal an und steige aus, um wenigstens ein paar Minuten lang ganz bewusst hin zu sehen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es natürlich, den Sonnenaufgang ganz zu sehen, vom Warten in völliger Dunkelheit bis zum hell erstrahlten Licht. Und dann fällt mir noch die Osternacht ein, in der man ja auch in vollkommener Dunkelheit in die Kirche eintritt und dann das Licht immer mehr Besitz vom Tag ergreift - als Kerzen zuerst, später als Licht durch die Fenster der Kirche und in Form der Botschaft, die da erzählt wird. Auch ein ganz besonderer Sonnenaufgang. Ein guter Freund hat mir dann noch die Idee mit gegeben, den Sonnenaufgang an einem besonderen Ort zu erleben - auf einem Berg vielleicht oder da, wo es ganz besonders schön oder einsam ist... und extra dafür hinzufahren, um das zu zelebrieren. Auch eine tolle Idee, die ich aber lieber an einem Sommertag umsetzen würde. Vielleicht klappt es heute mit dem Sonnenaufgang, noch ist es ja dunkel. Auf jeden Fall steckt für mich sehr viel in dieser Aufforderung heute, z.B. dass ich alles, was um mich herum geschieht, bewusster wahr nehmen sollte. Das nehme ich mir für heute vor.

Donnerstag, 22. November 2012

LLIB - "2 Have a dog."

Hallo und guten Morgen... :) Der zweite Auftrag ist nicht ganz so leicht umzusetzen wie der erste, glücklicherweise habe ich aber schon einen Hund. Allerdings ist es eine gute Gelegenheit, sich mal wieder Gedanken zu machen, warum es gut ist, einen Hund zu haben. Ein Hund ist Begleiter, Disziplinator, zwingt dich zur Klarheit bei der Erziehung und nötigt dir Zeit ab. So gesehen hält ein Hund dir einerseits einen Spiegel vor, andererseits zeigt er dir, was uneigennützige und vorbehaltlose Zuneigung sein kann. Wie seht ihr das? Ich habe mir für heute vorgenommen, mir ein wenig Extra-Zeit für meine Tara zu nehmen... Extra-Bürsten, Extra-Spaziergang, Extra-Ansprache.
So, nun noch eine Rückmeldung zum gestrigen Tag: es verändert ganz massiv den Blickwinkel, wenn man auf der Suche nach Möglichkeiten für Komplimente und Lob ist. Hat Spaß gemacht. Und den Auftrag nehme ich gleich heute wieder mit in den Tag.

Mittwoch, 21. November 2012

LLIB - "1 Compliment three people every day."

Einen wunderschönen guten Morgen. Gestern Abend bin ich durch einen facebook - Post auf das "Life's Little Instruction Book' von H. Jackson Brown Jr. aufmerksam geworden und mein Liebster hatte die Idee, jeden Tag einen der dort gesammelten Sätze zu posten. Ein ehrgeiziges Projekt, denn immerhin sind es insgesamt über 1500! Allerdings hat mich die Lektüre dann so fasziniert, dass ich es doch versuchen möchte. Denn diese Sätze haben es wirklich in sich - damit kann man sein Leben einmal komplett auf den Kopf und in Frage stellen, besser und reicher machen, hier und da auch etwas Neues ausprobieren... und das würde ich gerne mit euch gemeinsam tun. Der erste Satz - und ich denke, es hat schon einen Grund, warum gerade der am Anfang steht - ist eine Aufforderung. Vermutlich wird das nicht all zu schwer, wenn man einfach die Augen offen hält. Ich nehme mir außerdem vor, die Aufgabe im RL umzusetzen, nicht in einem sozialen Netzwerk - da fällt es einem nämlich bedeutend leichter!! Es sollte doch möglich sein, drei Chancen zu entdecken, jemandem was Gutes zu sagen! Ich bin gespannt. Auf jeden Fall merke ich gerade, dass ich wahrscheinlich heute morgen schon mehrere Chancen versäumt habe, jemandem etwas Positives mit zu geben. Wow. Über Rückmeldungen von euch würde ich mich sehr freuen! Habt einen schönen Tag :)

Montag, 5. November 2012

Ja oder nein oder nein oder ja?

Lange habe ich überlegt, ob ich auch in diesem Jahr wieder am #nanowrimo teilnehme, denn nach den erfolgreich abgeschlossenen Jahren 2009 und 2010 habe ich ja im vergangenen Jahr pausiert. Doch die Verlockung war zu groß und mittlerweile bin ich froh, die Riesenschweinehundsaubacke überwunden zu haben. Ich hab noch keine Ahnung, was das am Schluss wird, was ich da diesmal schreibe... und ob es jemals jemand außer mir zu Gesicht kriegen wird. Aber Fakt ist, dass es schon jetzt, am fünften Tag, völlig anders ist, als ich geplant und erwartet habe. Herrlich surreal zum Teil, ziemlich autobiographisch (ja,ja, ich weiß...) und deshalb auch, zum aller ersten Mal, aus der "Ich - Perspektive" geschrieben. Fand ich bisher immer etwas anmaßend-langweilig -- ist es vielleicht auch. Wie gesagt, vielleicht liest es außer mir keiner jemals oder ich schreib am Schluss alles wieder um - aber es ist ein wunderbarer Spaß und genau deshalb liebe ich den nano so sehr. Ihr könnt ja auch noch einsteigen, das ist durchaus noch einzuholen!! :)