Freitag, 9. August 2013

LLIB - "37 Make new friends but cherish the old ones."

Alle Welt sucht nach guten Freunden. Immer wieder hört man, dass man sich ja auf angebliche Freunde dann doch nicht verlassen kann. Wenige haben verstanden, dass man zuallererst mal selber ein guter Freund sein muss. Die meisten warten erstmal ab, was andere geben und passen dann genau auf, nicht mehr zurück zu geben. So ist Freundschaft ein kostbares seltenes Gut geworden.

Dabei häufen sich aber die Sinnsprüche zum Thema. Es gibt sogar Denker, die meinen, der Sinn des Lebens bestehe in erfahrener Freundschaft. Scheint also noch wichtiger zu sein als Liebe, Altruismus, oder 42 ;-)

Fakt ist, dass das Leben fließt, sich weiter entwickelt, sich verändert - eben lebendig ist. Manche Menschen spielen einige Zeit eine wichtige Rolle und verschwinden dann wieder - andere begleiten uns immer oder immer wieder. Mir fällt oft auf, dass man zu Begleitern der Kindheit auch nach Jahrzehnten des Nicht - Sehens sofort wieder einen Draht hat und quasi an Gespräche anknüpfen kann, die man zwanzig Jahre vorher geführt hat. 

So etwas findet sich im Erwachsenenalter selten. So intensiv werden Freundschaften normalerweise nicht mehr (wenn du eine Ausnahme kennst: super!). Deshalb bedeutet für mich der heutige Rat: kümmere dich um alte Freunde, halte Ausschau nach neuen, halte keinen fest, aber sei immer offen für jede Begegnung. Denn jede Lebensphase braucht andere Ansprechpartner, Ratgeber, Kriker - ach ja, und sei auf jeden Fall selber ein Freund, auf den man sich verlassen kann. Immer. Gerade dann, wenn andere es nicht sind. Nach der Devise "Würdest du dich selber als Freund haben wollen?"

Freitag, 19. April 2013

Jeder Mensch ist ein Künstler - sagt Joseph Beuys

Es ist ja immer wieder eine heiß diskutierte Frage - was ist eigentlich Kunst? Muss Kunst schön sein? Muss Kunst handwerklich vollkommen sein? Oder ist Kunst das, was uns reizt, zum Nachdenken oder Ärgern bringt, was uns Fragen stellt oder vollkommen macht? Da gibt es wohl hundert verschiedene Antworten. Hier die von Beuys! In den nächsten Tagen geht es dann auch wieder mit dem LLIB weiter....... :) Jeder Mensch ist ein Künstler - Joseph Beuys Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten. Pflanze unmögliche Gärten. Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein. Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen und verteile sie überall in Deinem Haus. Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit. Freue Dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen, schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht. Pflege verschiedene Stimmungen, verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe! Mache eine Menge Nickerchen. Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen. Glaube an Zauberei, lache eine Menge. Bade im Mondschein. Träume wilde, phantasievolle Träume. Zeichne auf die Wände. Lies jeden Tag. Stell Dir vor, Du wärst verzaubert. Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu. Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst. Lass die Angst fallen, spiele mit allem. Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig. Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume. Schreibe Liebesbriefe. Read more: http://www.lebeblog.de/leben/ich-bin-kuenstler-wie-du/#ixzz2Qw4idcio

Mittwoch, 13. März 2013

Fundstück!

Feiner Artikel: http://imgriff.com/2013/03/13/oefter-mal-ausbrechen-7-denkanstoesse-um-ausgetretene-pfade-zu-verlassen/

Samstag, 9. März 2013

LLIB - "36 Donate two pints of blood every year."

Warst du schon einmal Blut spenden? Hast du schon einmal eine Blutkonserve gebraucht - oder jemand, den du gern hast? Wusstest du, dass auch dir selbst etwas Gutes tust, wenn du Blut spenden willst? Hier kannst du die wichtigsten Informationen dazu nach lesen: http://www.blutspende.de/infos-zur-blutspende/informationen-fuer-neuspender/die-erste-blutspende.php Ach ja - und den nächsten Blutspendetermin in deiner Stadt abfragen!!!

Dienstag, 5. März 2013

LLIB - "35 Plant a tree on your birthday."

Warum eigentlich nicht? Ein Baum ist ein wunderbares Symbol, wächst von der Pflanzung an sozusagen mit dir, er kann ein Geschenk werden, ein Ort von Bedeutung... warum pflanzen wir eigentlich so wenig Bäume? Sie sind so unglaublich wichtig für die Erde!! Ich jedenfalls werde das in diesem Jahr tun, einen Baum zu meinem Geburtstag pflanzen. Ich überlege schon, was für einen. Und wenn du nicht so gerne selbst zur Hacke greifst oder nur einen Balkon hast - dann ist das hier vielleicht das Richtige für dich: www.plant-for-the-planet.org . Da geht es um das Bäumepflanzen in großem Stil!

Sonntag, 3. März 2013

LLIB - "34 Learn to identify the music of Chopin, Mozart, and Beethoven."

Wenn wir im Musikunterricht klassische Musik hören, dazu malen, uns bewegen oder Phantasien dazu entwickeln, ist das für manche der Kinder wie eine Offenbarung. Sie sind noch offen und genießen oft die Erfahrung des reinen Zuhörens. Sie können mit diesen wunderbaren Klängen durchaus etwas anfangen. Viele Erwachsene haben sehr gefestigte Hörgewohnheiten oder meinen, sie müssten "was von klassischer Musik verstehen", um sie hören zu können. Sie denken, sie fänden diesen Zugang nicht mehr. Natürlich ist es viel einfacher, mit vielen unterschiedlichen Arten von Musik aufzuwachsen, um offen zu bleiben - jedoch ist es meiner Erfahrung nach immer noch möglich, Zugänge zu finden, egal, wie alt ich bin. Und was für unerforschte Länder eröffnen sich da! Für dich, wenn du das ausprobieren willst, habe ich eine kleine Playlist mit jeweils drei Stücken der drei genannten Komponisten zusammengestellt - für eine Dreiviertelstunde Reinhören, sich Öffnen und Genießen. Ich wünsche dir viel Spaß dabei und würde mich freuen, zu lesen, wie dir das Experiment gefallen hat :) Hier der Link zur Musik: spoti.fi/Z7CZHN Translation for english readers by Kristina Alizée Gagnon: When we are in Music lessons listening to classical music and it paints us or moves us to develop fantasies, this is a revelation for some of the children. They are still open and often enjoy the experience of purely listening. They can, with the wonderful sounds, complete a task entirely. Many adults have very select listening habits or think they need "some understanding of classical music" for them to listen. They think they won't find a way in anymore. Naturally, it's a lot easier with having lots of different art and music when growing up so your mind can stay open - however, it's my experience that after any length of time it's possible to find exceptions all the same, no matter my age. And what unchartered territory that reveals itself there! As for you, when you have the desire to try, I have compiled a small Playlist with three pieces from three different composers – for the first 45 minutes listen, allow yourself to be opened and enjoy it. I very much wish you have fun while there and would please allow me to read as you have your experiment. See the link to the music above!

Mittwoch, 27. Februar 2013

LLIB - "33 Treat everyone you meet like you want to be treated."

Da ist sie - die sogenannte Goldene Regel. Einerseits so bekannt, dass man andererseits schon fast wieder drüberweg hört. Wie schade. Wie jammerschade!! Denn stellt euch doch einfach einmal vor, jeder würde tatsächlich danach handeln. Die ganze Mäkelei, der Stress, das Dissen und Hinterherflüstern gehörte der Vergangenheit an. Man würde mehr teilen, teilhaben lassen, miteinander handeln statt gegeneinander. Eine so einfache, so alte Regel. Doch für viele Menschen völlig revolutionär. Und, seien wir doch mal ehrlich, jeder von uns könnte sie sicher noch öfter in seinem Leben umsetzen und das Ego mal ein wenig weiter hinten mit spielen lassen :)

Samstag, 23. Februar 2013

LLIB - "32 Once in your life own a convertible."

Da hab ich doch glatt mal Glück - ich hatte nämlich schon mal eins, zwar leider nur für einige Monate, aber immerhin. Einen CITY EL, ein Elektroauto für eine Person mit einer kleinen Sitzbank hinten, auf der - falschrum sozusagen - ein Kind Platz hatte. Und das ganze mit einem abknöpfbaren Dach. Was für ein Luxus!! Leise summend durften wir mit diesem fantastischen Auto über die Straße 'fliegen', den sanften Wind in den Haaren und das für noch nicht mal einen Euro am Tag und immerhin mit einem Maximum von 55 km/h... ein Traum. Ich vermisse dieses Auto sehr!!! :D

Montag, 11. Februar 2013

LLIB - "31 Never buy a house without a fireplace."

Über diese Aufforderung habe ich länger nach gedacht. Und dann ist mir eingefallen, wie sehr der Kachelofen, der glücklicherweise schon beim Kauf unseres Hauses da war, von Anfang an das Wohlbefinden positiv beeinflusste. Erstens ist es etwas ganz anderes, für die Wärme im Haus sorgen zu müssen, als die Heizung auf 4 zu drehen. Mit Holz umzugehen, hat sowieso eine ganz hohe und elementare sinnliche Bedeutung für mich und gibt mir das Gefühl, mit der Erde und ihren Kreisläufen verbunden zu sein. Jedes einzelne Stück wird geschätzt, während ich zu einem Liter Flüssiggas oder Öl keinerlei Beziehung aufbauen kann ;-) Dann sind die Geräusche eines brennenden Feuers mit nichts zu vergleichen - auch hier spielt wahrscheinlich eine Rolle, dass es sich hier um ein ganz uraltes Symbol von Sicherheit und Heimat handelt. Auch die Ausstrahlung eines brennenden Feuers tut gut - vor einem Kamin zu streiten, kann man sich irgendwie nur schwer vorstellen, denn die Ruhe und Langsamkeit überträgt sich auf eine sehr direkte Weise auf die, die sich in der Nähe aufhalten. Also halten wir fest: ein guter Rat. Und wer die Möglichkeit zu Hause nicht hat, ein Feuer zu machen, sollte wenigstens so oft wie möglich an einem Lagerfeuer sitzen!

Samstag, 19. Januar 2013

LLIB - "30 Be a student in some kind of class."

Mein Leben lang schon macht mir das Lernen einfach riesigen Spaß. Immer wieder war und bin ich auf der Suche nach neuen, faszinierenden Herausforderungen. Dabei geht es gar nicht so sehr um Meisterschaft, sondern eher um neue Wege, Neugier, Inspiration und eine immer währende Erweiterung meines Weltbildes. Daher kommt sicher auch meine Affinität zum web 2.0 - denn genau dies ist nun viel leichter als früher in einer Kleinstadt mit extrem mäßigen Angeboten. Doch, das ist natürlich klar, mit anderen zusammen lernen macht die Sache einfacher, interessanter und spannender. Zudem kommt man hin und wieder um einen Vergleich nicht herum. Und der ist manchmal heilsam - oder motivierend - oder frustrierend. Doch als Erwachsener hab ich es nicht mehr nötig, mich dadurch von etwas abbringen zu lassen. Allein die Tatsache, dass ich mich dem Lernen einer neuen Sache aussetze, bringe ich mich nach vorn und zeichne ich mich vor anderen, die längst stehen geblieben sind, aus. Doch auch für die gilt: selbst jetzt noch kannst du einen Schritt nach vorn gehen und dich weiter entwickeln. Und dann noch einen. Und dann noch hundert!! Viel Spaß dabei :)

Dienstag, 15. Januar 2013

LLIB - "29 - Teach some kind of class."

Jeder, der mich kennt, weiß, dass damit offene Türen eingerannt werden. Denn erstens ist es eine reine Freude, wissbegierige und motivierte Menschen zu unterweisen - und ja, das meine ich genau so! - und zweitens vertieft man auf diese Weise auch sein eigenes Wissen und Verständnis jeden Tag mehr. Zudem ist es einfach wunderbar, Teil der Vernetzung von Wissen zu sein und es mit anderen zu teilen. Du bist Teil der Kultur und der Entwicklung der Menschen. Einfach klasse. Wenn du es noch nie versucht hast, suche dir einen oder zwei Leute und bring ihnen etwas bei, das du gut kannst: Stricken, Geschichten erfinden, Gitarre spielen oder Flecken entfernen. Ganz egal!!

Freitag, 4. Januar 2013

LLIB - "28 Return all things you borrow."

Ach, wäre das nicht schön?? Wenn jeder von sich aus, unaufgefordert und zeitnach, vielleicht sogar noch unbeschädigt, ausgeliehene Bücher, CDs, Musikinstrumente oder sonst was zurück geben würde. Ihr seht, aus mir spricht ein gerüttelt Maß an Bitterkeit. In 90% aller Fälle klappt das nämlich nicht. Das führt dazu, dass Listen geführt werden müssen oder ich den Wunsch, etwas von mir auszuborgen, abschlägig beantworte. Eigentlich schade, denn normalerweise macht es ja Sinn, solche Dinge mit anderen auszutauschen. Das Schlimmste, was ich in dieser Richtung erlebt habe - mal abgesehen davon, dass die verliehene Sache völlig verschollen ist - war mein Exemplar von "Die Nebel von Avalon", Taschenbuch, praktisch neuwertig, verliehen an eine sehr gute Bekannte, die das Buch mit in den Urlaub nahm und zwei Wochen lang permanent auf dem Bauch liegen ließ. Bei mehreren hundert Seiten könnt ihr euch sicher vorstellen, wie das gute Stück danach aussah. Aus heutiger Sicht hätte ich das gar nicht wieder annehmen dürfen. Also: klar geht alles an den Besitzer zurück - und selbstverständlich für mich ist auch, dass sie im gleichen Zustand zurück gehen. Dann macht das Verleihen auch wieder Spaß!

Fundstück bei 'Lessons Learned in Life'

Hab ich eben auf Facebook bei Lessons Learned in Life gefunden - fand ich klasse! Gute Nacht, euch da draußen!

Donnerstag, 3. Januar 2013

LLIB - "27 In a fight, hit first and hit hard."

Vom ersten Moment an hatte ich damit ein Problem. Ich gebe zu, gutes Kumite ist absolut klasse und einem guten Kampf zuschauen auch - aber selber in freier Wildbahn kämpfen ist eigentlich nicht mein Ding. Weder verbal noch tatsächlich. Ich gebe zu, ich umgehe den Kampf gern. Vielleicht sogar zu oft... aber dazu liebe ich den Frieden viel zu sehr. Ich bilde mir ein, dass Kampf kein Weg zum Frieden sein kann. Was also ist hier gemeint? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass er folgendes meint: Wenn du dich in einen Kampf einlässt, egal, was für einen - dann ganz. Dann kämpfe ihn auch mit vollem Einsatz, deinem ganzen Herzen, deiner gesamten inneren Stärke. Ich denke, das ist die wichtigste Voraussetzung, den Kampf zu gewinnen. Also: wenn der Kampf unvermeidlich ist, dann gib ALLES.

Mittwoch, 2. Januar 2013

LLIB - "26 Buy whatever kids are selling on card tables in their front yard."

Alle gut im neuen Jahr angekommen? Ich wünsche euch auf jeden Fall alles erdenklich Gute. Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es heute weiter mit den Denkanstößen aus dem "The complete life's little instruction book". Dieser hier gefällt mir besonders gut. Obwohl ich bisher an solchen kleinen Ständen eher vorbei gegangen bin :) Aber gerade deshalb hat mich aufhorchen lassen. Wenn Kinder so einen Stand aufmachen, haben sie vorher schon einiges an kreativer Arbeit geleistet - die Idee entwickelt, um Sachen gefragt und sie zusammen geliehen; sich von Eigentum getrennt, möglicherweise, um anderes zu kaufen; sie überlegen, wie man sich verhalten und was man sagen muss, um auch erfolgreich zu sein; sie gestalten den kleinen Laden möglichst ansprechend; sie investieren Zeit, manchmal Stunden, um ihre Idee umzusetzen; sie organisieren sich in einer kleinen Gruppe (selten, dass jemand allein so was durchzieht) und schließlich müssen sie auch noch mit Frust klar kommen, falls der Verkaufserfolg nicht so ist, wie erhofft - oder sie gehen mit dem erarbeiteten Geld einkaufen und müssen überlegen, wo für sie es einsetzen - also, da steckt wirklich viel mehr dahinter, als man auf den ersten Blick denkt. Und das alles hat es auf jeden Fall verdient, unterstützt zu werden. Deshalb werde ich auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit kaufen. Klare Sache!!!